Unter diesem Motto fuhren wir Gerald/Rolf im Landy, Uli/Daniela im Suzuki Samurai und Stefan/Ich im Suzuki LJ80 nach Albbruck/Schachen um an der legendären Hotzenplotz Trophy durch den Hotzenwald teilzunehmen.

Der Start war um ca. 10.00 Uhr am 17.03.2007 an den Gemeindenhallen in Schachen, nach der Ansprache von Ralf Ruch dem Organisator, ging es gut gestärkt mit Kaffee,Kuchen und Würtschen, an die erste Aufgabe am Start. Diese war eine Runde mit dem Allrad Quad einen Parcour in einer schnellen Zeit zu fahren. Unsere Zeit war mit 38,28 sec. eine der schnellsten.

Roadbook fahren: Hier zählt nur das Zusammenspiel von Fahrer und sein Beifahrer, der Fahrer sagt dem Beifahrer die gefahrenen Kilometer oder Meter an, und der Beifahrer sagt dem Fahrer, wann er abbiegen muss. Hier ist eine richtig geeichte Tachoangleichung sehr zu empfehlen. Denn wer große Reifen fährt hat mit den Kilometer angaben irgendwann Probleme.

Nach dem Start ging es mit dem Roadbook auf eine ca. 100 Km lange fahrt, kreuz und quer durch den Hotzenwald ca. 80 Km waren Strassen und 20 Km Schotter und Waldwege, aber alles offiziell.

Der CP1 war ein Schießstand, an dem Stefan seine Schießkünste zeigen konnte, mit 2 Treffer waren wir wieder gut im vorderen Feld mit dabei.

Weiter ging es nach A1 an einen Punkt an dem man auf einem sehr verwitterten Stein eine Zahl ablesen musste, dies gelang auch und auch hier fuhren wir wieder ein paar Punkte ein.

An dem CP2 angekommen mussten 2 Aufgaben gelöst werden. Die eine war eine Wippe zu befahren auf der man versuchen musste sein Auto in die Waage zu stellen, was sehr schwer war, aber ich in 2.10 Minuten absolvierte. Die zweite Aufgabe war, ein sehr schweres Rad durch einen mit Pylonen abgesteckte Strecke zu ziehen (ca. 200 Kg), das Rad wurde hinten an die AHK befestigt.  Dies war gar nicht so einfach wenn man nur 45 PS unter der Haube hat. Deswegen legte ich die Untersetzung ein und fuhr die Strecke komplett im ersten Gang durch. Die Zeit war 1.10 Minuten.

                                              

Weiter ging es zur A2 wieder nach Roadbook, als nächstes Stand eine Ortschaft "Wilovingen" auf der Liste,  hier musste man an der Stadtinfo herausfinden, wann "Wilovingen" das erste mal in der Geschichte erwähnt wurde. Die Lösung war 1266.

Nach dieser Lösung und ein paar Km weiter war die nächste A3, eine Zahl auf einem Stein zu erkennen, der 1,4 Km von letzten Startpunkt entfernt lag. Die Zahl war "10" und ein Stempel wurde auch gefordert.

Noch eine A4 mit einer Jahreszahl die ein einem Stein/Wegekreuz eingemeißelt war, nämlich 1880 musste  aufgeschrieben und gestempelt werden.

Der CP3 war unser Mittags Stopp, hier gab es Erbsensuppe, Würstchen und Kaffee. Nach der Stärkung ging es zur nächsten Aufgabe, man musste eine Schlucht überqueren auf einen Drahtseil, links und rechts waren auch noch zwei Drahtseiler an denen man sich fest heben konnte. Nun lief die Zeit, einmal übers Seil laufen zum anderen Ufer , den Topf schlagen und wieder zurück, dies schaffte ich in 1.18 Minuten.

Weiter ging es zum A5, hier mussten man auf einen Turm klettern und oben auf einer Infotafel ablesen, welcher Berg im Umkreis der höchste sei, die Lösung war der Mont Blanc mit 4807 m.

Am CP 4 angekommen, musste man eine Gießkanne, angebunden am Auto auskippen, so dass der Behälter nicht über eine bestimmte Markierung drüber ging.

Der letzte CP 5, hier fuhr Stefan mit einem Allrad Radlader wieder eine Bestzeit, es ging darum einen Stapel Europaletten von links nach rechts zu setzen, dies erledigte Stefan in 1.30 Minuten.

                                       

Ich fuhr derweil , mit meinem LJ durch einen Trial Parcour, auf der Motorhaube hatte ich einen 1 Liter Wassereimer befestigt, dieser musste durch den gefahren werden "ohne" das was ausläuft. Gar nicht so einfach mit einem Blattgefederten Suzuki, zum Schluss blieben bei mir noch 300 ml Wasser drin, aber auch das reichte zum Sieg.

Der Rest der Strecke sind wir noch nach dem Roadbook gefahren und waren so gegen 16.30 Uhr im Ziel. Hier tranken wir erst mal auf unser ankommen und gegen 21.00 Uhr zeigte sich bei der Siegerehrung, wer der Gewinner war.

Vielen Dank noch mal an das Organisationsteam vom ORC Hochrhein, für eure tolle Veranstaltung, es war wirklich Super bei euch und wir freuen uns wieder nächstes Jahr bei euch dabei zu sein.

 

Gruß Ralf

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