Hotzenplotz Trophy 2009

 

07.03.2009

Auch diese Jahr sind wir wieder zur Trophy in den Südschwarzwald gefahren. Nachdem wir letztes Jahr zu verwöhnt waren (Wettterbedingt), wurde dieses Jahr "EXTREM". Schnee ohne Ende, wie schon Ralf Ruch der Organisator vom ORC-Hochrhein sagte, nach der Trophy wollt Ihr keinen Schnee mehr sehen, muss ich sagen, er hatte Recht. Wir mussten uns durch den noch vom Vortage gefallenen Schnee kämpfen. Aber fangen wir vorne an.

Treffpunkt war am 07.03.09 in Blumberg/Zollhaus um 7.30 Uhr. Wir, ein paar Offroad Verrückte aus dem Kinzigtal wollen wie fast jedes Jahr die berüchtigte Hotzenplotz Trophy mitfahren und Spaß haben. Ich und mein ehemaliger Arbeitskollege Hansi im LJ80. Uli und Daniela im SJ43 Highlander 4 und Thomas auch "Speedman" genannt und Ernst sein Schwager im Mitsubishi L300.

Nach ein paar Kaffee ging es weiter, in Richtung Waldshut / Dogern, dort trafen sich ca.46 Teams aus dem Gesamten Südlichen Raum. Nach der Ankunft ging es an nach einem weiterem Kaffee und der Ansprache vom Veranstalter ORC-Hochrhein Ralf an die erste Aufgabe, die war Bierkisten stapeln. Es lagen 16 leere Bierkisten da und die mussten aufeinander gestapelt werden, natürlich musste jemand die Kisten halten und einer musste auf die Kisten hochklettern, natürlich gesichert mit einem Seil. Ich schaffte "alle" 16 Kisten.

Nach über 2 Stunden Wartezeit, bis jeder beim Bierkisten stapeln dran war, fuhren wir gegen 11.45 Uhr mit dem Roadbook in der Hand in Richtung Piste, immer den vorgebenden Richtung nach. Der erste und zweite CP waren ein Stempel, die schnell gefunden wurden.

Die zweiten Aufgabe erreichten wir um ca. 13.30 Uhr, dort wartetet eine neue bessere Wippe, auf die mussten wir schnellstmöglich rauf fahren und das Fahrzeug ins Gleichgewicht bekommen, dies fuhr in 6.22 Sec. bis dorthin war es eine der bestens Zeiten.

  

 

Weiter ging es zur dritten Aufgabe, dort musste man Reifen fahren und das Fahrzeug schnellstmöglich wieder Rückwärts gegen eine Latte setzen, diese darf nicht berührt werden, umso näher man an die Latte fuhr desto besser wurde bewertet. Meine Zeit 12.42 Sec. und 40.7cm von der Latte weg.

Nach der dritten Aufgabe fuhren wir weiter mit dem Roadbook, in Richtung MC Modder, dem guten Mobilen Mittagsessen des ORC-Hochrheins. Wie immer war das Essen sehr gute und reichlich. Neben bei noch zu erwähnen, die Landschaften rund um den Hotzenwald sind einfach wunderschön.

Nach der Stärkung wurde es hart, so hatte dies auch der Veranstalter Ralf Ruch in seiner Ansprache gehalten. man sollte sich stärken , den diese Kräfte werden später benötigt.

Der CP 3 wurde noch gefunden, weiter ging es nach Roadbook, bis zu einer Stelle, dort stauten sich die Teilnehmer an einer Stelle, wo der Schnee sehr tief war. Nach längere Beobachtungszeit, kamen sehr wenig Geländewägen die ca. 300 Meter lange Strecke ohne eigene Kraft nicht rüber, dies mussten abgeschleppt oder mussten sich frei schaufeln. Als wir dran waren, war die Strecke schon recht ausgefahren, überall sind Löcher von den Vollgasfahrern drin. Speedman, war der erste, der die 300 Meter in Angriff nahm und diese erfolgreich meisterte, ich und Uli fuhren die 300 Meter auch ohne Probleme durch. Auf dem Bild sieht das ganze nicht so spektakulär aus aber in Wirklichkeit, war es schon heftig.

Danach ging es in Richtung CP4, dieser konnte mit dem Auto nicht mehr erreicht werden, deshalb musste der Beifahrer den Stempel zu Fuß holen. die Strecke war echt hart, dort fuhren sich sehr viel Geländewägen fest, so das ein Durchkommen fast unmöglich war. Laut Veranstalter durften wird dort eine Abkürzung nehmen, da wir dort ca. 1 1/2 Stunden standen und nicht mehr weiter gekommen sind. Nach der Abkürzung ging es weiter durch ein Schneefeld in Richtung Aufgabe 4, leider habe ich von dort keine Fotos, weil ich zwischenzeitlich die Lust verloren haben so weiter zu fahren, aber aufgeben wollte auch auch nicht, deshalb Augen zu und durch. Als wir ca. um 18.00 Uhr an dem letzten Aufgabe waren, war es auch schon dunkel. Diese bestand aus einem Parcour das mit einem Auto durchgefahren werden musste. Nur hatte das Auto das Lenkrad "rechts" und das Gaspedal sowie Bremse und Kupplung links. des Weiteren lenkte das Auto immer in die Entgegen gesetzte Richtung, so das ein normales fahren sehr anstrengend war. Dem Beifahrer der das Fahrzeug beschleunigte wurde noch die Augen verbunden, so das er sich auf dem Lenker, der die Anweisungen gab verlassen musste. Diese Strecke fuhren wir in 1.40 Minuten ab.

Die Aufgabe 5 und die CP5 wurde vom Veranstalter gestrichen, das schon sehr spät war. Mit einem geändertem Roadbook fuhren wir dann in Richtung Ziel, das wir das so gegen 20.00 Uhr erreichten. Nach dem Zimmerbezug ging es noch in de Partyraum  um dort die Zielankuft zu feiern. Nur leider fuhren nicht alle Leute die geänderte Strecke ins Ziel auf diese Leute mussten alle anderen im Ziel warten, deshalb war die Siegerehrung erst um 1.00 Uhr morgens, was für mich sehr spät war, da ich schon am Samstagmorgen um 5.00 Uhr aufgestanden bin.

Trotzdem waren wir noch in der Wertung und bekamen unsere Pokale und Urkunden.

Ralf und Hansi im LJ80 Platz 13

Thomas und Ernst im Mitsubishi auf Platz 18

Uli und Danilea im SJ413 auf Platz 25

Nur leider verabschiedete sich meine Zylinderkopfdichtung während der Tour. Nichts desto trotz fuhr ich die komplette Tour fertig und danach noch auf eigener Achse nach Hause. Die Zylinderkopfdichtung war am vierten Zylinder gerissen (leichter Haariß) demzufolge wurde der Zylinderdruck teilweise in den Kühler gedrückt, so dass ich regelmäßig meinen Ausgleichbehälter wieder zurück in den Kühler leeren musste. Am nächsten Morgen beim Heimfahren sprang mein Lj auch nicht mehr an, nur mit viel Aufwand und abschleppen kam der Motor so langsam in die Gänge. Dies sollte man normalerweise nicht tun, den wenn Wasser im Zylinder ist könnten es leicht sein  das sich das Pleuel beim starten verbiegt!!

Zum Glück ist nichts passiert und ich bin gut heimgefahren.

 

Das nächste mal bin ich wieder dabei.

 

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